Sanfter Start in den Kita-Alltag
Unsere Eingewöhnung nach dem Berliner Modell gibt Kindern und Eltern Sicherheit: In vier klaren Phasen, begleitet von einer festen Bezugserzieherin, wächst Schritt für Schritt das Vertrauen – bis sich die Kita wie ein zweites Zuhause anfühlt.

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Eingewöhnung
Unsere sanfte Eingewöhnung orientiert sich am Berliner Modell für den Krippenbereich.
Die Kita Kleine Sterne hat sich für eine sanfte Eingewöhnung entschieden, damit Ihr Kind die Kita in Zukunft als zweites Zuhause empfinden kann. Für die Eltern ist es wichtig zu wissen, dass ihr Kind sicher und geborgen ist – so können sie ihrer Arbeit nachgehen, ohne sich Sorgen machen zu müssen.
Der erste Kontakt entsteht beim Erstgespräch mit der Leitung. Häufig ist das Kind dabei und kann bei einem Rundgang bereits die Gruppenräume und Erzieherinnen kennenlernen.
Ungefähr eine Woche vor Beginn der Eingewöhnung findet ein Gespräch zwischen der Bezugserzieherin und dem begleitenden Elternteil statt. Dieses Gespräch dient dem gegenseitigen Kennenlernen, und der Gruppenalltag wird vorgestellt. Außerdem werden wichtige Informationen zu Ihrem Kind (Vorlieben, Gewohnheiten etc.) ausgetauscht und offene Fragen geklärt.
Erste Phase – Kennenlernphase
In der Kennenlernphase bleiben Sie gemeinsam mit Ihrem Kind in der Gruppe. Ihr Kind darf in seinem eigenen Tempo die neuen Räume, Kinder und Erzieherinnen entdecken.Die Bezugserzieherin nimmt behutsam Kontakt zu Ihrem Kind auf, spielt mit ihm und beobachtet, was ihm guttut. Sie als Elternteil sind der sichere Hafen: Ihr Kind darf jederzeit zu Ihnen kommen.In dieser Phase findet noch keine Trennung statt. Wichtig ist, dass Sie präsent sind, aber sich nach und nach etwas im Hintergrund halten, damit Ihr Kind eine Beziehung zur Bezugserzieherin aufbauen kann.

In der Trennungsphase kommt es zu ersten Trennungsversuchen. Diese dauern in der Regel zunächst 10–15 Minuten. Sie befinden sich in dieser Zeit in der Garderobe. Es ist möglich, dass Ihr Kind weint. Sie können sicher sein, dass die erste Trennung erst dann erfolgt, wenn die Bezugserzieherin den richtigen Zeitpunkt dafür einschätzt. Unser Personal ist dafür geschult und hat durch langjährige Erfahrung ein gutes Gespür, wann es so weit ist. Wichtig ist, dass Sie sich kurz von Ihrem Kind verabschieden und ihm damit das Gefühl geben, dass alles in Ordnung ist. Halten Sie sich bitte nicht zu lange mit der Verabschiedung auf – das macht die Trennung für Ihr Kind schwerer.
Wenn Ihr Kind weint, ist es die Aufgabe der Bezugserzieherin, es zu trösten und ihm Sicherheit zu geben. Da es in der zweiten Woche der Eingewöhnung zu kurzen Trennungen kommt, kann sich Ihr Kind gut daran gewöhnen, dass es Sie gleich wieder sieht. Die Welt bleibt so für Ihr Kind in Ordnung, und es kann sich neugierig den Kindern, Spielsachen und dem Geschehen in der Kita widmen.
Die Trennungszeiten verlängern sich täglich. Die Bezugserzieherin spricht sich jeden Tag mit Ihnen ab, sodass Sie gut über den Stand der Eingewöhnung informiert sind. Wenn sich die Trennungszeiten auf 1–2 Stunden verlängern, können Sie die Kita verlassen, müssen aber jederzeit telefonisch erreichbar sein. Lässt sich Ihr Kind nicht innerhalb von 15 Minuten beruhigen, rufen wir Sie an – wir lassen kein Kind länger weinen.
Der Montag jeder Woche gestaltet sich wie der Freitag der vorherigen Woche, weil ein Wochenende dazwischenliegt. An einem Montag werden keine neuen Schritte unternommen, damit sich Ihr Kind wieder gut einfinden kann.

In der dritten Phase hat sich die Beziehung Ihres Kindes zur Bezugserzieherin so weit aufgebaut, dass sie nach und nach die Versorgung übernimmt. Ihr Kind wird zum ersten Mal am Mittagessen teilnehmen, von der Bezugserzieherin gewickelt und bleibt schließlich auch zum Mittagsschläfchen.
Ihr Kind beginnt, sich an den Kita-Alltag zu gewöhnen. Es ist möglich, dass es sich auch einer anderen Erzieherin zuwendet und zu ihr eine Beziehung aufbaut – das ist ein wichtiger Schritt in seiner sozialen Entwicklung.

In dieser Zeit hat sich Ihr Kind in der Kita eingewöhnt und eine gute Basis aus Bindung und Neugier aufgebaut. Es kann passieren, dass Ihr Kind sich bei der Verabschiedung trotzdem beschwert oder protestiert, sich aber nach kurzer Zeit beruhigt und die Neugier auf den neuen Lebensabschnitt siegt.
Für die Eingewöhnung nehmen wir uns bis zu vier Wochen Zeit. Jede Eingewöhnung verläuft jedoch individuell. Es kann vorkommen, dass sich Ihr Kind erkältet oder an einer Magen-Darm-Infektion erkrankt, weil es mit vielen Kindern in Kontakt kommt. Dadurch können sich die einzelnen Schritte verlängern. Wenn Eltern bei der Eingewöhnung sehr unsicher sind oder stark klammern, kann das zu Verzögerungen führen, weil sich Ihr Kind von dieser Unsicherheit beeinflussen lässt. Bitte besprechen Sie Ihre Sorgen oder Ängste in diesem Fall mit der Leitung.
Während der gesamten Eingewöhnungszeit – und auch darüber hinaus – können Sie die Erzieherinnen und die Leitung jederzeit ansprechen, wenn Sie Fragen oder Sorgen haben. Bei Bedarf vereinbaren wir gerne einen Termin für ein ausführlicheres Gespräch.
Nach Abschluss der Eingewöhnung werden Sie zu einem Gespräch eingeladen, in dem die Erzieherin gemeinsam mit Ihnen die Eingewöhnung reflektiert.


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